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dc.contributor.authorСорочан, С. Б.ru
dc.contributor.authorSorochan, S. B.ru
dc.date.accessioned2010-08-05T08:32:20Z-
dc.date.available2010-08-05T08:32:20Z-
dc.date.issued2004-
dc.identifier.citationСорочан С. Б. Об архитектурном комплексе фемного претория в византийском Херсоне / С. Б. Сорочан // Античная древность и средние века. — Екатеринбург: Урал. гос. ун-т, 2004. — Вып. 35: материалы XII Международных научных Сюзюмовских чтений (Севастополь, 6-10 сентября 2004 г.). — С. 108-121.ru
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/10995/2851-
dc.identifier.urihttp://elar.urfu.ru/handle/10995/2851en
dc.description.abstractDie Materialien der Ausgrabungen des südöstiichen Teils des byzantinischen Cherson, die in verschiedenen Jahren von К. Ё. Grinevič, I. A. Antonova und S. B. Soročan zusammengestellt wurden, bieten die seltene Möglichkeit, die Überreste eines provinziellen Prätoriums kennen zu lernen, über dessen Existenz uns eine Bauinschrift des Jahres 1059 unterrichtet. Es wurde Ende des 9. - Anfang des 10. Jh.s auf dem Territorium der Zitadelle errichtet, die aus einem Karree von vier erneuerten Festungsmauern (Kurtine 18-21) besteht. Der Baukomplex schloss ein Doppelgebäude mit acht Räumen und einem dazwischen liegenden Hof mit ein, dessen Eingang, versehen mit einem eisernen Tor (πόρται σιδηραῖ), eine überwölbte oder überkuppelte Halle aus vier marmornen Säulen darstellte. Vor dem Tor standen möglicherweise ein oder zwei sekundär verwendete Löwenskulpturen auf einem Postament. Offensichtlich befand sich hier die Residenz des Strategen des Themas, zu der gewöhnlich eine Schatzkammer, Unterbringungen für Soldaten, ein Gericht und ein Gefängnis gehörten. Im Osten schloss sich ein Komplex an, der etwas spater errichtet wurde, nicht früher als zu Beginn des 10. Jh.s, und zwar eine basilikaförmige, fast quadratische dreischiffige Kirche mit drei Apsiden. Sie diente wahrscheinlich als Gamisonskirche und war mit prächtigen Marmorblöcken und Mosaiken geschmückt. Sie erhob sich über die übrigen, eingeschossigen Gebäude und stellte die architektonische Dominante des ganzen Komplexes dar. Im Süden schloss sich ein rechteckiges Baptisterium aus der ersten Hälfte des 10. Jh.s mit einem flachen Taufbecken in Form eines rechteckigen Blocks an der Ostwand an. Der Fund beweist, dass die Chersoniten weiterhin die Taufzeremonie sowohl in Kirchen wie auch an besonderen Taufstätten vornahmen. Daneben befand sich südlich hinter einem Platz auf niedrigerer Terrasse als das Doppelgebäude ein großes eingeschossiges, abgesondertes Bauwerk, das wahrscheinlich auch zum Ensemble des Prätoriums gehörte, dessen Funktion jedoch im Rahmen weiterer Ausgrabungen noch bestimmt werden muss. Der gesamte Baukomplex bestand bis zum Ende des 11.- Anfang des 12. Jh.s. Danach wurde er offenbar wegen Funktionslosigkeit vernachlässigt und abgetragen.ru
dc.format.extent500193 bytesru
dc.format.mimetypeapplication/pdfen
dc.language.isoruen
dc.publisherУрал. гос. ун-тru
dc.relation.ispartofАнтичная древность и средние века. 2004. Вып. 35: материалы XII Международных научных Сюзюмовских чтений (Севастополь, 6-10 сентября 2004 г.)ru
dc.subjectАРХЕОЛОГИЯru
dc.subjectВИЗАНТИЯ (ИСТОРИЯ)ru
dc.subjectИСТОРИЯ ВИЗАНТИИru
dc.subjectИСТОРИЯ СРЕДНИХ ВЕКОВru
dc.subjectСРЕДНИЕ ВЕКА (ИСТОРИЯ)ru
dc.subjectХЕРСОНЕСru
dc.subjectСРЕДНЕВЕКОВЫЙ ГОРОДru
dc.subjectСЕВЕРНОЕ ПРИЧЕРНОМОРЬЕru
dc.titleОб архитектурном комплексе фемного претория в византийском Херсонеru
dc.title.alternativeÜber den baukomplex des themenprätoriums im byzantinischen Chersonru
dc.typeArticleen
dc.typeinfo:eu-repo/semantics/articleen
dc.typeinfo:eu-repo/semantics/publishedVersionen
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