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Title: Археологическое изучение Мангупской базилики в 1850-1930-е гг. (источниковедческий аспект)
Other Titles: Die archäologische untersuchung der basilika von Mangup in den Jahren 1850 - 1938 (quellenkundlicher aspekt)
Authors: Бармина, Н. И.
Barmina, N. I.
Issue Date: 2009
Publisher: Изд-во Урал. ун-та
Citation: Бармина Н. И. Археологическое изучение Мангупской базилики в 1850-1930-е гг. (источниковедческий аспект) / Н. И. Бармина // Античная древность и средние века. — Екатеринбург: [Изд-во Урал. ун-та], 2009. — Вып. 39: К 60-летию д. и. н., профессора В. П. Степаненко. — С. 409-422.
Abstract: Der Beitrag besteht in einer Analyse der Ergebnisse, die durch die archäologischen Untersuchungen der Basilika von Mangup durch F. A. Braun (1890), R. Ch. Lëper (1912-1914) und M. A. Tichanova (1938) erzielt wurden. Ein völliges Fehlen von Tagebuchaufzeichnungen und Sammlungsverzeichnissen ist charakteristisch für die Arbeiten auf dem Plateau im Jahre 1890. Der Rechenschaftsbericht von F. A. Braun hat dennoch quellengeschichtliche Bedeutung. Laut publizierten Materialien enthält er Nachrichten über das Vorhandensein besonderer Grabanlagen („Grabgewölbe" und „Mausoleen" nach Ansicht des Forschers) in der ausgegrabenen „Friedhofskirche", die bei den späteren Grabungen zerstört wurden oder endgültig verloren gegangen sind. Die Arbeit von R. Ch. Lëper spiegelt sich in den Rechenschaftsberichten nicht wider. Doch wurden die Ergebnisse der Grabungen in den „Nachrichten der archäologischen Kommission" (IAK) und in den „Nachrichten der taurischen gelehrten Archivkommission" (ITUAK) publiziert. Lëper fertigte eine Skizze der Basilika an und bewies, dass der Bau auf Grund der Besonderheit seiner Konstruktion den frühchristlichen Anlagen in Chersones entspricht. Deshalb datierte er die Basilika auf das VI. - XV. Jh. Der Gelehrte stellte ein beachtliches Fotoarchiv zusammen, das heute im Staatlichen Nationalmuseum des Freilichtmuseums von Chersones aufbewahrt wird. Die Verfasserin nimmt an, dass die unvollkommene Methode der zarenzeitlichen archäologischen Forschungen das Unverständnis F. A. Brauns hinsichtlich des von ihm untersuchten Objekts und die unrichtige Datierung des Monuments durch R. Ch. Lëper bedingt habe. M. A. Tichanova hat auf Grund der Grabungsergebnisse eine Reihe von Schlüssen gezogen: 1. Auf Mangup gab es eine starke Besiedelung zur Zeit des frühen Mittelalters (III. - Anfang des IV Jh.s). 2. Mangup pflegte weitreichende ökonomische Beziehungen. 3. Eine besondere Rolle spielte der „saltovsche Einfluss" auf die Stadtkultur in der zweiten Hälfte des ersten Jahrtausends. 4. Der erste Bau der Basilika ist auf das VI. Jh. zu datieren. 5. Es lassen sich zwei, möglicherweise auch drei Bauphasen im Leben der Kirche unterscheiden. Trotz positiver Einschätzung des Rechenschaftsberichts von M. A. Tichanova auf Grund von Grabungen in Grundstücken, die an die Kirche angrenzen, weist die Verfasserin des Artikels darauf hin, dass das Geheimnis der Basilika von Mangup aus archäologischer Sicht noch nicht gelüftet ist.
Keywords: АРХЕОЛОГИЯ
ВИЗАНТИЯ (ИСТОРИЯ)
ИСТОРИЯ ВИЗАНТИИ
ИСТОРИЯ СРЕДНИХ ВЕКОВ
СРЕДНИЕ ВЕКА (ИСТОРИЯ)
ИСТОЧНИКОВЕДЕНИЕ
СЕВЕРНОЕ ПРИЧЕРНОМОРЬЕ
МАНГУП
ХРИСТИАНСКИЕ ПАМЯТНИКИ
URI: http://hdl.handle.net/10995/3094
http://elar.urfu.ru/handle/10995/3094
Origin: Античная древность и средние века. 2009. Вып. 39: К 60-летию д. и. н., профессора В. П. Степаненко
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