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Title: Керамика IX-XI вв. из жилого комплекса на мысе Тешкли-Бурун
Other Titles: Keramik vom IX.-XI. Jh. aus dem wohnkomplex auf dem bergvorsprung Teškli-Burun
Authors: Герцен, А. Г.
Науменко, В. Е.
Gertzen, A. G.
Naumenko, V. E.
Issue Date: 2001
Publisher: Изд-во Урал. ун-та
Citation: Герцен А. Г. Керамика IX-XI вв. из жилого комплекса на мысе Тешкли-Бурун / А. Г. Герцен, В. Е. Науменко В. Е. // Античная древность и средние века. — Екатеринбург: [Изд-во Урал. ун-та], 2001. — Вып. 32. — С. 127-147.
Abstract: In der 2. Hälfte des VI. Jh.s wurde auf dem Plateau von Mangup in der Bergigen Krim (Gornyj Krym) eine große byzantinische Festung für die gotischen und alani-schen Föderaten errichtet. Gegen Ende des VIII. Jh.s wurde Mangup, identisch mit Doros, von den Chazaren erobert, ein Wandel in der Struktur der Bevölkerung und ihrer Kultur fand jedoch nicht statt. Zu jener Zeit existierte auf der Krim ein spezifisch byzantinisch-chazarisches Grenzgebiet mit vorwiegend byzantinischer Kultur. Durch die Schaffung des Themas Klimata im Jahre 841 begann Byzanz, seinen politischen Einfluss in der Bergigen Krim wiederherzustellen. Dieser Prozess fand seinen Abschluss zu Beginn des X. Jh.s. Im X. und XI. Jh. wurde der Siedlungsraum auf Mangup stark verkleinert und auf den Bergvorsprung Teškli-Burun (Zinneneck) eingeschränkt, auf dem bei archäologischen Ausgrabungen in den Jahren 1978-1979 hinter der Mauer einer späteren Zitadelle ein Stadtviertel entdeckt wurde. Im XI. Jh. erlosch das Leben in dem Städtchen. Die Besonderheit von Mangup besteht darin, dass die dortigen Gebäude auf Fels gebaut wurden, die vorangegangene Kulturschicht dabei zerstört wurde. Deshalb erhielten sich am besten die späten Kulturschichten, die auf die Zeit des Fürstentums Theodoro zurückgehen, als an der Stelle des bereits im XI. Jh. zerstörten Stadtviertels eine Zitadelle errichtet wurde. Eine Analyse der Keramikfunde aus dem ausgegrabenen Stadtviertel im Bereich der Zitadelle ergab, dass dieses gegen Ende des IX. Jh.s erbaut wurde, während des ganzen X. Jh. in Blüte stand und Anfang des XI. Jh. durch Feuer zerstört wurde. Eine Münze Kaiser Konstantins IV. Pogonatos (668-685) und ein Schatzfund mit Goldschmuck aus dem VII. Jh. lassen sich durch Plünderung von Gräbern eines unterhalb von Mangup im Tal gelegenen Friedhofs während des VIII. Jh., der Zeit des Chazareneinfalls, erklären. Die Analyse der Keramikfunde, Krüge mit hohem Hals, Amphoren, flachen und tiefen Schüsseln mit byzantinischen Glasuren weist auf das X.-XI. Jh.
Keywords: АРХЕОЛОГИЯ
СЕВЕРНОЕ ПРИЧЕРНОМОРЬЕ
ВИЗАНТИЯ (ИСТОРИЯ)
ИСТОРИЯ ВИЗАНТИИ
ИСТОРИЯ СРЕДНИХ ВЕКОВ
СРЕДНИЕ ВЕКА (ИСТОРИЯ)
URI: http://hdl.handle.net/10995/3020
http://elar.urfu.ru/handle/10995/3020
Origin: Античная древность и средние века. 2001. Вып. 32.
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