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Title: О специфике инвариантной информации "Новелл Юстиниана"
Other Titles: Prolegomena zur theorie von der einzigartigkeit des inhalts der Novellen Justinians
Authors: Сметанин, В. А.
Smetanin, V. A.
Issue Date: 2001
Publisher: Изд-во Урал. ун-та
Citation: Сметанин В. А. О специфике инвариантной информации "Новелл Юстиниана" / В. А. Сметанин // Античная древность и средние века. — Екатеринбург: [Изд-во Урал. ун-та], 2001. — Вып. 32. — С. 63-85.
Abstract: Die vorliegende Arbeit stellt den 2. Paragraphen des 1. Abschnitts eines umfassenden Artikels „Über die Spezifik der invarianten Information in den Novellen Justinians" dar (vgl. ADSV 31 [2000] 45-59). Er enthält fünf Punkte: 1. Über den Prozess der normativen Tätigkeit. Justinian wurde über die Vorgänge in der Rechtssphäre über verschiedene Kanäle (Eingaben von Bittstellern, richterliche Anfragen, Mitteilungen der Regierungsbeamten) ständig unterrichtet. Als Beispiel wird die Eingabe einer Gregoria in den Darlegungen Justinians angeführt. In Zusammenhang mit ihrem Namen wird das Problem der minimalen und maximalen Anthroponymität in den Novellen Justinians erörtert. Das Informationsmaterial wurde in den „göttlichen Archiven der Briefe" aufbewahrt und bearbeitet. Bei der Untersuchung der Rechtslage überdachte Justinian die theoretische und praktische Seite eines Falles gründlich und feilte die Gesetze aus. Auf diese Weise erreichte er „die fast vollständige Korrektur" der gesamten Gesetzgebung im Interesse „des allgemeinen Wohls". Der Mechanismus der Einführung von Gesetzen wurde geschaffen. 2. Die Idee der ununterbrochenen Gesetzgebung. „Die Vielfalt der in Erscheinung getretenen Beziehungen gab Anlass ... zu einem ständigen Gesetzgebungsprozess", erklärt Justinian. Der Kaiser verzichtete auf die nicht zeitgemäße Kodifizierung neuer Konstitutionen. Obwohl er eine neue Vielfalt der Gesetzgebung geschaffen hatte, verwarf Justinian ein für allemal die vorgegebene Rhythmik bei der Vorbereitung von Novellen, indem er einen Großteil der anfallenden Rechtsfälle in den Jahren 535-539 entschied. 3. Das Programm der gesetzgeberischen Tätigkeit. „Die gesamte gesetzgeberische Sphäre des Staates in Ordnung bringend", gab Justinian Antwort auf alle aktuellen Fragen des Daseins, obwohl einige von ihnen ihm „fremd" erschienen. Seine Novellen verfolgten das Ziel einer Erneuerung der Gesellschaft, besonderen Wert legte er auf den Schutz der Interessen von Kindern und Frauen. Die Schaffung von Normen durch Justinian veränderte die Rechtslage in der byzantinischen Gesellschaft wesentlich. 4. Die Neuerungen Justinians. Seit dem Jahr 535 bezeichneten die Untertanen des Reiches die justinianische Epoche mit dem neuen Namen „menschenfreundliche Zeit". Justinian wurde zum Reformator des Rechts, sowohl dem Inhalt als auch der Form nach. Sein innovatorischer Genius begünstigte die Bildung entwickelter Formen des Eigentums, die der Freiheit verschiedener sozialer Gruppen förderlich war. 5. Der Übergang zum Mittelalter. Byzanz bewahrte sich die Fähigkeit der Rege¬neration und vollzog auf evolutionäre Weise den Schritt von der Antike zum Mittelalter. Justinian verwirklichte eine Reform der Gesellschaft von oben. Seine Novellen sind Trägerinnen neuen Wissens. Sie repräsentieren die naturbedingte historische Bewegung der Gesellschaft. Das Wesen des Übergangs von der Antike zum Mittelalter spiegelt sich in den Novellen wider.
Keywords: ИСТОРИЯ
ВИЗАНТИЯ (ИСТОРИЯ)
ИСТОРИЯ ВИЗАНТИИ
ИСТОРИЯ СРЕДНИХ ВЕКОВ
СРЕДНИЕ ВЕКА (ИСТОРИЯ)
ВИЗАНТИЙСКАЯ ЛИТЕРАТУРА
ИСТОЧНИКОВЕДЕНИЕ
URI: http://hdl.handle.net/10995/3015
http://elar.urfu.ru/handle/10995/3015
Origin: Античная древность и средние века. 2001. Вып. 32.
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