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Title: К просопографии т.н. ивирских родов в Византии конца X-XI в.: Чортванели и Пакурианы
Other Titles: Die sogenannteniberischen geschlechter in Byzanz ende des 10. Jh.s und im 11. Jh.: Čortvaneli und Pakurianoi
Authors: Степаненко, В. П.
Stepanenko, V. P.
Issue Date: 2006
Publisher: Изд-во Урал. ун-та
Citation: Степаненко В. П. К просопографии т.н. ивирских родов в Византии конца X-XI в.: Чортванели и Пакурианы / В. П. Степаненко // Античная древность и средние века. — Екатеринбург: [Изд-во Урал. ун-та], 2006. — Вып. 37: к XXI международному конгрессу византинистов (Лондон, 21-26 авг. 2006 г.). — С. 225-236.
Abstract: 1. Zur Prosopographie des Geschlechts der Čortvaneli in Tao und Byzanz. Vertreter des Geschlechts der Čortvaneli spielten eine bedeutende Rolle in der Geschichte Sudgeorgiens - Tao Klardžeti im 10. und 11. Jh. Die Aufmerksamkeit der Forscher gait vor allem den beiden bekanntesten Familienmitgliedern, Tornikios und Varazvače, die sich zu Mönchen scheren ließen und das Kloster Iviron auf dem Athos ausbauten. Auf Grund von Chroniken und insbesondere von Siegeln lassen sich gegenwärtig etwa 30 Mitglieder des Geschlechts der Čortvaneli ermitteln, die sich, nach den Namen zu urteilen, u.a. mit den Varazvače und den Apucharb verschwägert hatten. 2. Aspietes Arsakides, Aspietes Pakurianos und andere Aspietai in Byzanz. In der „Alexias" der Anna Komnene begegnet ein Aspietes, byzantinischer Heerführer und „Stratopedarches des gesamten Ostens", „den ersten Rang einnehmend unter den Arsakiden". Auch an zwei weiteren Stellen der „Alexias" könnte derselbe Aspietes gemeint sein. Der ziemlich seltene Name Aspietes ist iranischen Ursprungs, er bedeutet, Reiter', später, Ritter'. Die Prosopographie der Pakurianoi wurde durch Siegel bereichert. Nach der Titulatur zu urteilen, war Aspietes Pakurianos nach der Verwaltungsreform Alexios' I. urn die Zeit der Wende vom 11. zum 12. Jh. tätig. Zunächst Kuropalates, wurde er später zum Nobellissimos ernannt. Die Identität des Arsakiden Aspietos mit Aspietos Pakurianos ist wahrscheinlich. 1104 sandte der Kaiser den Arsakiden Aspietes gegen den Regenten des Fürstentums Antiocheia Tankred. Byzantinische Familien armenischer Herkunft schrieben sich königliche Vorfahren nur deshalb zu, weil Basileios I. irgendwann einmal zum Nachkommen der Arsakiden erklärt worden war. Zur Zeit der Makedonischen Dynastie nannten sich armenische Geschlechter, die in die byzantinische Aristokratie hineingeheiratet hatten, Arsakiden, obwohl jeder einzelne einen realen Vorfahren hatte, dessen Name zum Familienname der Spätergeborenen wurde, z.B. Pakurianos, Tzotzikios und Senacheirim.
Keywords: ИСТОРИЯ
ВИЗАНТИЯ (ИСТОРИЯ)
ИСТОРИЯ ВИЗАНТИИ
ИСТОРИЯ СРЕДНИХ ВЕКОВ
СРЕДНИЕ ВЕКА (ИСТОРИЯ)
ПРОСОПОГРАФИЯ
URI: http://hdl.handle.net/10995/2986
https://elar.urfu.ru/handle/10995/2986
Origin: Античная древность и средние века. 2006. Вып. 37: к XXI международному конгрессу византинистов (Лондон, 21-26 авг. 2006 г.)
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