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Title: Карьера Ставракия: из провинции в столицу
Other Titles: Die karriere des Staurakios: aus der provinz in die hauptstadt
Authors: Степанова, Е. В.
Stepanova, E. V.
Issue Date: 2006
Publisher: Изд-во Урал. ун-та
Citation: Степанова Е. В. Карьера Ставракия: из провинции в столицу / Е. В. Степанова // Античная древность и средние века. — Екатеринбург: [Изд-во Урал. ун-та], 2006. — Вып. 37: к XXI международному конгрессу византинистов (Лондон, 21-26 авг. 2006 г.). — С. 155-163.
Abstract: Theophanes Continuatus bezeichnet Staurakios und Kosmas als gewinnund goldgierige Kaufleute, die durch Vermittlung des Musikos, der im Dienste des allmächtigen Basileopator Zautzas stand, „ihr Geschäft mit den Bulgaren in die Stadt Thessaloniki verlegten und die Bulgaren auf üble Weise besteuerten". Infolgedessen brach im Jahr 894 zwischen Bulgarien und Byzanz der Krieg aus. Nach 894 verließ Staurakios Thessaloniki, war am Hofe Leons VI. tätig und wurde wegen Veruntreuung zum Mönch geschoren. Das geschah nicht lange vor dem Ableben des Zautzas Mitte 899. Die Laufbahn des Staurakios kann auf Grund von Siegeln näher bestimmt werden. Auf dem ersten Siegel aus der Sammlung der Ermitage, zu datieren auf die Zeit nach 867, begegnet uns Staurakios als Kommerkiarios von Thessaloniki. Auf dem zweiten Siegel (durch je ein Exemplar in Dumbarton Oaks und in der Ermitage bekannt) nennt er sich kaiserlicher Spatharios und Kommerkiarios von Thessaloniki. Die Avers-Seite des dritten Siegels aus der Sammlung des Numismatischen Museums zu Athen ist durch eine Darstellung geschmückt, deren Interpretation für die Bestimmung der Etappen der Laufbahn von Staurakios von grundlegender Bedeutung ist. Er ist bereits Spatharokandidatos und nimmt das Amt des Protonotarios wahr, das zweitwichtigste in der Themenverfassung. Gleichzeitig bleibt er Kommerkiarios von Thessaloniki. Die Vereinigung dieser beiden Ämter ist ein Sonderfall und begegnet in der Verwaltungspraxis von Byzanz sehr selten. Theophanes Continuatus teilt uns nicht mit, welche Stellung Staurakios am Hof in Konstantinopel einnahm. Darüber geben Siegel des Staurakios als έπί τῶν βαρβάρων Auskunft. Der Vergleich der Darstellungen auf dem Siegel des Staurakios, Protonotarios und Kommerkiarios von Thessaloniki, und der Komposition eines der Siegel des Staurakios έπί τῶν βαρβάρων zeigt, dass es sich um ein und dieselbe Szene der Segnung des hi. Nestor durch den hi. Demetrios handelt, d.h. auch in Konstantinopel hielt Staurakios als έπί τῶν βαρβάρων einige Zeit an diesem Sujet fest, das er in der Folge aufgab. Eine große Anzahl von Siegeln des Staurakios weist andere Motive auf. Das bekannteste ist seine Selbstdarstellung. Neben seinem Amt als έπί τῶν βαρβάρων trägt er auf den einen Siegeln den Hoftitel Richter des Velum, auf den anderen ist er als έπί τῶν οίϰειαϰῶν, Verwalter des kaiserlichen Privatvermögens, genannt. Eine bedeutende Anzahl von Siegeln dieses Beamten (ca. 25 Stück) bezieht sich offensichtlich auf den Charakter seiner Tätigkeit. Zuerst war er Kommerkiarios und versah sehr viele Dokumente mit seinem Siegel. Nach seinem Ruf an den Hof setzte er seine Aktivität fort. Die Matrizen seiner Siegel waren einem ständigen Verschleiß unterworfen und mussten durch neue ersetzt werden. Bei dieser Gelegenheit wurden auch die Darstellungen geändert. Da Staurakios noch zu Lebzeiten des Zautzas zum Mönch geschoren wurde, sind diese Bleisiegel nicht vor 894 und nicht nach Mitte 899 zu datieren. Der cursus honorum des Staurakios ist folgender: ϰομμερϰιάριος Θεσσαλονίϰης, βασιλιϰός σπαθάριος ϰαί ϰομμερϰιάριος Θεσσαλονίϰης, βασιλιϰός σπαθάροϰανδιδἄτος ϰομμερϰιάριος ϰαί πρωτονοτάριος Θεσσαλονίϰης, βασιλιϰός πρωτοσπαθάριος, έπί τῶν οίϰειαχῶν ϰαί έπί τῶν βαρβάρων.
Keywords: ИСТОРИЯ
ВИЗАНТИЯ (ИСТОРИЯ)
ИСТОРИЯ ВИЗАНТИИ
ИСТОРИЯ СРЕДНИХ ВЕКОВ
СРЕДНИЕ ВЕКА (ИСТОРИЯ)
СФРАГИСТИКА
ИСТОЧНИКОВЕДЕНИЕ
СИГИЛЛОГРАФИЯ
URI: http://hdl.handle.net/10995/2981
https://elar.urfu.ru/handle/10995/2981
Origin: Античная древность и средние века. 2006. Вып. 37: к XXI международному конгрессу византинистов (Лондон, 21-26 авг. 2006 г.)
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