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Title: Из венецианского опыта общественной жизни: трентакии (trentacie), праздник «Марий» (festa dei matrimoni), молодецкие забавы на Кулачном мосту (pyctomachia veneta)
Other Titles: Von der venezianischen wahrnehmung gesellschaftlichen lebens: trentacie, Marie(festa deimatrimoni), jugendbelustigungen auf der Faustkämpferbrücke (pyctomachia veneta)
Authors: Климанов, Л. Г.
Klimanov, L. G.
Issue Date: 2002
Publisher: Изд-во Урал. ун-та
Citation: Климанов Л. Г. Из венецианского опыта общественной жизни: трентакии (trentacie), праздник «Марий» (festa dei matrimoni), молодецкие забавы на Кулачном мосту (pyctomachia veneta) / Л. Г. Климанов // Античная древность и средние века. — Екатеринбург: Изд-во Урал. ун-та, 2002. — Вып. 33. — С. 157-168.
Abstract: Das Venedig des 12. Jh.s, der Rialto, war in sechs sextarii eingeteilt, die wiederum in contratae (confinia) unterteilt waren. Von der Mitte des 12. Jh.s bis 1379 war die Stadt zusätzlich in trentracie eingeteilt. Letztere waren Steuerbezirke, die in erster Lime der Finanzierung des jährlichen Festes der Marii dienten. Sie werden zum erstenmal 1207 in einem von Petrus Ziani, «Doge von Venedig, Dalmatien und Kroatien» veröffentlichten Erlass erwähnt, den der Autor des Artikels in lateinischer Originalsprache publiziert. Eine trentracia bestand aus zwei contratae. Jeweils sechs Familien aus jeder contrata hatten für die Unkosten der Marii aufzukommen, späterhin die gesamte Nobilität. Das Fest gait der Erirmerung an einen venezianischen Seesieg im 9. oder 10. Jh. Slavische Seeräuber, vermutlich unter Führung des istrischen Piraten Gailo, drangen an einem 31. Jänner in die Kirche San Pietro Apostolo auf der Insel Olivolo (Eraclea, Castello) ein, wo eine Hochzeitszeremonie stattfand. Sie entführten die Bräute samt ihrem Schmuck in das Küstenstädtchen Caorle, wo sie von der venezianischen Flotte überwältigt wurden. Das Fest verschwand mit den trentracie, als die Venezianer 1379 die vorgesehenen Gelder für den Kampf gegen die Genuesen aufwenden mussten. Mit dem Fest der Marii war der Brauch eines jährlichen Faustkampfes zwischen den castellani und den nicolotti auf dem Ponte dei Pugni eng verbunden. Ein russischer Beobachter, Pjotr Andrejevitsch Tolstoj, meinte Ende des 17. Jh.s, die Senatoren hetzten beide Parteien deshalb aufeinander, weil sie von ihnen Aufstände befürchteten. 1705 wurde der Brauch verboten.
Keywords: ИСТОРИЯ
ИСТОРИЯ СРЕДНИХ ВЕКОВ
СРЕДНИЕ ВЕКА (ИСТОРИЯ)
СРЕДНЕВЕКОВЫЙ ГОРОД
ВЕНЕЦИЯ
СОЦИАЛЬНОЕ РАЗВИТИЕ
ИТАЛИЯ
URI: http://hdl.handle.net/10995/2956
http://elar.urfu.ru/handle/10995/2956
Origin: Античная древность и средние века. 2002. Вып. 33
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